Eine fotografische Bilderreise der 1930/40er Jahre

In den 1930/40er Jahren bereiste der Fotograf und Filmemacher Alfred Ehrhardt (1901–1984) Schleswig-Holstein, um Schwarzweißaufnahmen entlang des ehemals Nord- und Ostsee mitein- ander verbindenden Handelsweges zu machen. Sein am Bauhaus geschultes Auge entdeckte dabei immer wieder ungewöhnliche Blickwinkel, Schrägen und markante Schattenwürfe, die in seinen Aufnahmen zu einer ausgewogenen Komposition zusammenfinden. Besonders deutlich wird Ehrhardts Experimentierfreude bei seinen Bildern vom Schleswiger Dom. Doch auch in seinen klar komponierten Fotografien der Bauern- und Fischerdörfer verbindet Ehrhardt die zeittypische Hinwendung zur heimischen, norddeutschen Landschaft mit dem geschulten Blick des Neuen Sehens. Auf diese Weise gelingt es ihm, über flüchtige Stimmungen hinaus das Wesentliche und Zeitüberdauernde der Landschafts- und Architekturansichten zu erfassen.

Art Wolfe aus den USA ist einer der größten und bekanntesten Naturfotografen und Fotokünstler unserer Zeit. Unzählige Projekte führen ihn seit über fünf Jahrzehnten in die entferntesten Winkel der Erde. Seine preisgekrönten Fotografien von Naturwundern, Tieren und Menschen wurden in Hunderten von Publikationen veröffentlicht und weltweit in Museen und Galerien ausgestellt. Seit 1978 hat Art Wolfe mehr als 90 eigene Bücher herausgegeben und an zahlreichen Fernsehproduktionen mitgewirkt. „Das Werk von Art Wolfe ist überwältigend und atemberaubend“, sagte Robert Redford, der berühmte Schauspieler und Regisseur. Und seine Kollege Morgan Freeman ergänzte: "Art Wolfe ist ein Virtuose, der mit seinen unvergesslichen Momentaufnahmen immer wieder auf die absolute Notwendigkeit hinweist, die Naturschätze dieser Erde zu bewahren.“

150 Jahre – ein fotografischer Rückblick

Das 175-jährige Jubiläum der Fotografie, ausgehend von der Anerkennung der Daguerreotypie als fotografische Technik durch den französischen Staat im Jahr 1839, bildete den Impuls für eine umfangreiche Sichtung der fotografischen Sammlung des Stadtmuseums mit dem Ziel, unentdeckte, vergessene und andere rare Bildschätze zu erschließen. In einem aufwendigen Filterungsverfahren wurden Fotografien ausgesucht, die entweder einen hohen ästhetischen Wert oder ein besonders eindrückliches Motiv aufweisen.

Umfangreiche Erneuerung der Computerpräsentation „Sliesthorp-Haithabu-Schleswig“ fertiggestellt – ein Meilenstein in der Modernisierung der stadtgeschichtlichen Schausammlung im Stadtmuseum Schleswig.

Retrospektive im Stadtmuseum Schleswig und in der Städtischen Galerie Iserlohn 2014

Zwei Drittel unseres Planeten werden von Wasser bedeckt. „Du musst Dir diesen Planeten als einen Wasser-Planeten vorstellen, nicht als einen Land-Planeten. Das Meer ist das Herz und die Seele des Lebens. In diesem sehr, sehr leeren, sehr, sehr dunklen Universum leuchtet nur ein einziger Himmelskörper blau“, sagt David Doubilet.